Worum geht es? Flugpassagiere, die noch irgendwo im Nahen Osten festsitzen, müssen jetzt stark sein. Denn 147 Pferde schafften es jetzt von Doha nach Belgien gebracht zu werden, berichtet das Portal "aerotelegraph".
Wie ging das? Wegen der Sperre des Luftraums über Katar, kann Qatar Airways aktuell nur sehr eingeschränkt fliegen. Der reguläre Betrieb ist vorübergehend ausgesetzt. Aber es gibt Lücken.
Nämlich? Mit 18. März machte die Luftfahrtbehörde Qatar Civil Aviation Authority einzelne Flugkorridore frei. Und das nutzten spezielle Passagiere, denn 147 Pferde saßen fest.
Warum? Der Auftakt der Longines Global Champions Tour (LGCT) 2026 wurde abgesagt. Der Bewerb hätte vom 4. bis 7. März in Doha (Katar) stattfinden sollen, aber die Sicherheitslage ließ das nicht zu.
Da ging es um viel Geld, oder? Kann man so sagen. Die LGCT ist eine der höchstdotierten Serien im internationalen Springreiten. Das Preisgeld kann bei einem Event bis zu 3 Millionen Euro betragen, gesamt geht es um rund 30 Millionen.
Was war jetzt mit den Pferden? Behörden und Veranstalter organisierten kurzfristig den Rücktransport. Zwei Frachtmaschinen von Qatar Airways brachten die Tiere zum Flughafen Liège, dort ist man auf Pferdetransporte spezialisiert.
Warum war Eile geboten? Die Pferde hielten sich laut "aerotelegraph" im Reitzentrum Al Shaqab in Doha auf, nur etwa 30 Kilometer von der US-Luftwaffenbasis Al Udeid entfernt, die zuletzt Ziel iranischer Drohnenangriffe war.
Worum geht es? In seiner Regierungserklärung hat der deutsche Kanzler Friedrich Merz im Bundestag ausdrücklich die USA (und Israel) für den Beginn des aktuellen Kriegs gegen den Iran kritisiert (hier die Rede in voller Länge).
Ist das ungewöhnlich? Ja, es sind direkte Worte, die man so selten hört. Der CDU-Kanzler formuliert einen ungewöhnlich deutlichen außenpolitischen Vorwurf gegen Washington (und Jerusalem).
Was sagte er? Etwa "wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen". Er stellte auch fest, dass es bis heute kein überzeugendes Konzept gibt, wie diese Operation Erfolg haben könnte.
Wie sieht er Deutschlands Positionierung? Merz betonte, dass Deutschland nicht in diesen Krieg eintreten werde – etwa durch eine Beteiligung in der Straße von Hormus oder mit eigenen Truppen.
Wie kritisiert er (indirekt) Trump? Er machte deutlich, dass sich Washington nicht ausreichend mit Deutschland und Europa abgestimmt hat und auch die europäischen Beiträge als nicht notwendig angesehen wurden.
Worum geht es? Mittwoch kam es kurz nach 11 Uhr im Skigebiet Engelberg‑Titlis im Schweizer Kanton Obwalden zu einem schweren Gondelunfall. Eine Kabine für acht Personen sprang offenbar von ihrem Seil und rollte den verschneiten Hang hinunter, zeigen Videos.
Gab es Opfer? In der Gondel befand sich nach ersten Berichten eine Person, die bei dem Absturz ums Leben kam. Alle anderen Gondeln mussten evakuiert werden. Der Einsatz dauerte bis in den späteren Nachmittag hinein.
Was weiß man über das Opfer? Medien berichten, dass 30 Minuten lang versucht wurde, die Person zu reanimieren. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag gaben die Ermittler keine Informationen zur Identität preis.
Was war die Unfallursache? Augenzeugen berichteten von starkem Wind und heftigen Böen, die vermutlich zu dem Unfall beitrugen. Die genaue Ursache wird noch ermittelt. Aber "Gondeln dürfen nicht abstürzen," sagte Norbert Patt, CEO der Titlis Bergbahnen.
Warum wurde die Gondel nicht gestoppt? Es gebe klare Vorgaben und Richtlinien, sagte Patt. "Bei 40 km/h gibt es einen Windalarm, bei 60 km/h gibt es eine Windwarnung, und dann muss man den Betrieb der Anlage einstellen."
Wie stark wehte der Wind zum Unglückszeitpunkt? Das ist noch Inhalt von Ermittlungen.
Was weiß man über die Bahn? Sie sei im technisch neuesten Zustand gewesen, hieß es bei der Pressekonferenz. Die letzte Wartung fand im September statt.
Wie alt ist die Anlage? Die Bahn Xpress Trübsee-Stand wurde 2015 errichtet. Es handelt sich um eine 8er-Gondelbahn (Ein-Seil-Umlaufbahn), die in der Stunde 2.400 Personen befördern kann.
Worum geht es? In Dänemark steht am 24. März 2026 eine vorgezogene Parlamentswahl an. Vor diesem Hintergrund hat die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen einen Vorschlag für eine neue Vermögenssteuer angekündigt.
Nämlich? Es soll eine Steuer von 0,5 Prozent auf Vermögen über 25 Millionen dänische Kronen (rund 3,5 Millionen Euro) eingeführt werden. In Schulklassen für Sechs- bis Neunjährige sollten dann nicht mehr etwa 26, sondern nur mehr 14 Kinder sitzen.
Was soll mit dem Geld passieren? Es soll zweckgebunden werden. Die zusätzlichen Einnahmen sollen Raum für Bildungsreformen schaffen, etwa kleinere Klassen und bessere Ausstattung der Schulen.
Woher kommt Widerstand? Führende Vertreter der dänischen Wirtschaft – viele davon selbst Unternehmer – haben scharfe Kritik an diesem Steuerplan geäußert. Eine Vermögenssteuer würde Investitionen abwürgen.
Welche Argumente gibt es noch? Es käme zu einer "Abwanderung von Kapital und Talenten". Einige Spitzenunternehmer haben offen gesagt, sie könnten aus Dänemark wegziehen oder ihr Geld ins Ausland bringen, wenn die Steuer kommt.
Wer zum Beispiel? Henrik Andersen, Vorstandsvorsitzender des Windkraftanlagengiganten Vestas, erklärte: "Es reicht!" Der Reeder Robert Mærsk Uggla bezeichnete die Steuer als "schädlich für Dänemark".
Gibt es weitere gewichtige Gegenstimmen? Niels Christiansen, Vorstandschef des weltgrößten Spielzeugherstellers Lego, sagte der Financial Times, er glaube, der Vorschlag werde die Gesellschaft langfristig "ziemlich hart treffen".
Worum geht es? Mit Wirkung vom 8. Mai 2026 wird Instagram die Unterstützung für die Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung (E2EE) in privaten Direktnachrichten entfernen.
Woher weiß man das? Meta hat die Entscheidung diesen Monat stillschweigend auf seiner Hilfeseite für Instagram und in einem aktualisierten Newsbeitrag aus dem Jahr 2022 angekündigt.
Was bedeutet das? E2EE‑Chats werden deaktiviert. Die Plattform kann dann technisch gesehen auf Nachrichteninhalte zugreifen. Instagram selbst und auch Behörden könnten Texte, Bilder usw. einsehen, die früher durch E2EE geschützt waren.
Was ist E2EE? "End-to-End Encryption" sorgt dafür, dass nur Sender und Empfänger einer Nachricht sie lesen können – selbst der Betreiber (Meta) und Dritte haben ohne Schlüssel keinen Zugriff.
Wer ist betroffen? Nur wer zuvor die E2EE‑Option manuell aktiviert hat, ist wirklich betroffen. Viele Nutzer haben E2EE nie eingeschaltet. Das Service war optional.
Was mache ich jetzt? Instagram hat angekündigt, betroffenen Nutzern im App‑Interface Anleitungen zu geben, wie sie Nachrichten/Medien vor dem Stichtag exportieren oder sichern können.
Und wenn ich das nicht will? Meta empfiehlt Nutzern, die unbedingt E2EE wünschen, auf WhatsApp umzusteigen – dort bleibt die Verschlüsselung bestehen.
Hat die Entscheidung einen politischen Hintergrund? Meta steht national und international unter wachsamer Beobachtung durch Politiker, die mehr Zugang zu Daten für Strafverfolgung fordern. Das Entfernen von E2EE erleichtert Behörden den Zugriff auf private Nachrichten – ein Zugeständnis an politische Forderungen.
Worum geht es? Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz gab bekannt, dass der iranische Geheimdienstminister Esmail Khatib in der Nacht bei einem Angriff getötet worden sei. Eine iranische Bestätigung fehlt.
Was sagt Katz wörtlich? Laut israelischen Medienberichten äußerte er sich während einer Besprechung mit Militärbeamten so: "An diesem Tag sind in allen Bereichen bedeutende Überraschungen zu erwarten, die den Krieg, den wir gegen den Iran und die Hisbollah im Libanon führen, eskalieren lassen werden."
Wer war Esmail Khatib? Der 65-Jährige galt als Schlüsselfigur im iranischen Sicherheits- und Geheimdienstapparat. Khatib stand den Hardlinern innerhalb der iranischen Führung nahe, insbesondere den Revolutionswächtern.
Was ist das größere Bild? Israel verfolgt offenbar eine Strategie. Die Tötung kam einen Tag, nachdem Iran den Tod seines Sicherheitschefs Ali Larijani und des Basij-Kommandanten Gholamreza Soleimani bestätigt hatte.
Was ist die Strategie? Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll dem Militär die Befugnis erteilt haben, "jeden hochrangigen iranischen Beamten ohne weitere Genehmigung zu ermorden".
Worum geht es? Seit Anfang Februar wird Marius Borg Høiby – ältester Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette‑Marit – in Oslo der Prozess gemacht. Am Mittwoch forderte der Staatsanwaltschaft sieben Jahre und sieben Monate Haft.
Weswegen war Høiby angeklagt? Am Ende wegen 40 Straftaten (zwei kamen im Lauf des Prozesses dazu). Darunter vier Fälle von Vergewaltigung gemäß norwegischem Recht, Körperverletzung und häuslicher Gewalt, Drogenkriminalität.
Wie sieht der Angeklagte die Vorwürfe? Trotz dieser schweren Anschuldigungen bestreitet Høiby die schwersten Vorwürfe (z. B. Vergewaltigung) und hat vor Gericht erklärt, nicht schuldig zu sein.
Warum erzeugte der Prozess ein so großes Interesse? Weil die Opfer des 29-Jährigen unglaubliche Vorfälle schilderten. Und weil Høiby als Sohn der Kronprinzessin in der öffentlichen Wahrnehmung steht – auch wenn er formal kein offizielles Mitglied der Königsfamilie ist.
Was sagte der Staatsanwalt? "Die glaubwürdigen Aussagen der Opfer und die unterstützenden Beweise geben Anlass zu einer Verurteilung." Und: "Es ist nicht strafmildernd, dass der Angeklagte unter Einfluss von Drogen stand oder sich an bestimmte Situationen nicht erinnert."
Wann geht der Prozess zu Ende? Voraussichtlich am 19. März.
Worum geht es? "Sinners" und "One Battle After Another" waren nicht die erhofften Publikummagneten. Bei der Übertragung der 98. Academy Awards (Oscars) am 15. März sind die Einschaltquoten in den USA deutlich gesunken.
Wie viele schauten zu? Etwa 17,9 Millionen Zuschauer sahen die Live‑Übertragung auf ABC und Hulu – inklusive Streamingzahlen. Das ist ein Rückgang von rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Was ist das größere Bild? Die Oscars erreichten die niedrigste Zuschauerzahl in den USA seit 2022 – also den tiefsten Wert der letzten vier Jahre. Auch aus der für Werbekunden wichtigen Altersgruppe der 18‑ bis 49‑Jährigen schauten deutlich weniger zu.
Ist das ein Absturz? Nein, trotz des Rückgangs blieben die Oscars die meistgesehene Primetime‑Unterhaltungssendung der Saison 2025/26 im US‑TV vor anderen Preisverleihungen wie den Golden Globes oder den Grammys.























































