26. Februar 2025
  • Bilder zeigen lange Autoschlangen vor Impfstellen, viele wolle ihre Kinder nun schützen lassen. Auch in den USA hat die Corona-Pandemie zu einem Einbruch bei Masern-Impfungen geführt. Laut den Gesundheitsbehörden ist der Impfschutz von Kindergartenkindern so niedrig wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. In Texas gibt es nun den ersten Todesfall. Ein Kind starb innerhalb von 24 Stunden nach Ausbruch der Erkrankung. Es sei im Schulalter gewesen und ungeimpft, mehr verrieten die Behörden nicht.

    Es ist der erste Masern-Todesfall in den USA seit 2015. Seit Ende Januar wurden in Texas mindestens 124 Masernfälle festgestellt, die meisten davon betrafen Kinder und Jugendliche, die entweder nicht geimpft waren, oder deren Impfstatus unbekannt war, sagen texanische Gesundheitsbehörden. 18 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, berichtet die New York Times.

    Auch in New Mexico wird ein Ausbruch gemeldet, neun Fälle gibt es an der Grenze zu Texas, vier davon sind Kinder unter 18. In den USA ist seit kurzem Robert F. Kennedy Jr. Gesundheitsminister des Landes. Er gilt als Impfskeptiker. Den Masern-Ausbruch nannte er am Mittwoch "nicht ungewöhnlich".

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