Im US-Bundesstaat Texas kommt es derzeit zum schwersten Masernausbruch seit Jahren. Die meisten Betroffenen sind Kinder ohne Impfschutz, Ende Februar starb ein Schulkind an der Krankheit – der erste Todesfall in den USA seit 10 Jahren. Nun sprach sich der als Impfskeptiker bekannte neue Gesundheitsminister Robert F. Kennedy für die Schutzimpfung aus und wies die Gesundheitsbehörde CDC an, die Behörden in Texas zu unterstützen.
Dem Neffen von Präsident John F. Kennedy war immer wieder vorgeworfen worden, Zweifel gegen Schutzimpfungen zu säen. Vor allem die Impfkampagne gegen Masern soll er unterwandert haben. Kennedy vertrat auch mehrfach die – wissenschaftlich widerlegte – Ansicht, dass Schutzimpfungen Autismus fördern würden.
Nun erklärte er in einem Beitrag für den Sender Fox News, "Impfstoffe schützen nicht nur einzelne Kinder vor Masern, sondern tragen auch zur Immunität der Gemeinschaft bei und schützen diejenigen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können." Impfstoffe müssten "leicht zugänglich sein", so der Minister. Die Entscheidung für eine Impfung sei aber "eine persönliche".
3. März 2025
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