Es geht weiter hin und her. Zunächst hatte US-Präsident Donald Trump für die gesamte Welt Sonderzölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Stahl- und Aluminiumimporte verhängt. Die Maßnahme trat Mittwoch in Kraft. Die EU reagierte. Sie will die Einfuhr von Bourbon-Whiskey, Jeans, Motorrädern, Booten, Orangensaft, Erdnussbutter, Soja sowie weiterer Produkte extra besteuern und das – wie bei Harley-Davidson-Bikes – mit plus 50 Prozent.
Beginnen soll es erst mit 1. April, aber Trump droht schon jetzt mit Gegenmaßnahmen. In einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social erklärte der US-Präsident: Falls die "bösen" Zölle nicht "sofort" aufgehoben würden, dann würden die USA "in Kürze" einen 200-prozentigen Zoll auf Wein, Champagner und alkoholische Produkte aus Frankreich und anderen EU-Ländern einheben.
"Das wird großartig für die Wein- und Champagnerbranche in den USA sein", sagte Trump. Österreich exportierte 2023 Wein im Wert von rund 18 Millionen Euro in die Vereinigten Staaten.
13. März 2025
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